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Do it yourself: TV-Bank aufstocken

Ich habe zu Hause schon länger die TV-Bank „Benno“ mit Rückwand, die IKEA mittlerweile aus dem Programm genommen hat. Anfangs war ich auch ganz zufrieden, allerdings passt mein Verstärker nicht in die recht niedrigen Regalfächer.

Deswegen habe ich mir eine Wandhalterung gekauft, den Fernseher damit an der Rückwand angebracht und die Anlage oben auf die Ablage gestellt. Das sah zwar mit den ganzen Kabeln nicht besonderes toll aus, war aber zweckmäßig. Da ich der Stabilität der Wandhalterung zunehmend misstraute, musste jetzt trotzdem was Neues her. Also kurz überlegt und mich dann dazu entschlossen, selbst was zu bauen:

Das benötigte Holz habe ich bei schnitt-stelle.com bestellt. Die Seite sieht zwar ziemlich gruselig aus, aber den Service kann ich uneingeschränkt empfehlen. Man kann sich dort kostenlose Holzmuster zuschicken lassen, was ich auch getan habe, um zu schauen, welche Oberfläche dem Original am nächsten kommt. Daraufhin habe ich dann die einzelnen Bretter bestellt und rund zwei Wochen später nach Hause geliefert bekommen. Die Qualität ist wirklich spitze: präzises Maß, saubere Ecken und keine Splitter o.ä. Vor allem die Kantenumleimer würde man mit normalen Bügelkanten aus dem Baumarkt niemals so hinbekommen.

Die Bretter habe ich mit normalen Holzdübeln miteinander verbunden. Durch das Gewicht des Fernsehers ist die Konstruktion in sich stabil, ohne dass ich Verschraubungen oder Winkel zur Stabilisierung hätte anbringen müssen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, der Fernseher steht jetzt wieder auf seinem Standfuß und die Anlage samt Kabelwirrwarr verschwindet unter dem neuen Aufsatz. Übrigens: Wer seine IKEA-Möbel modifizieren möchte, findet auf ikeahackers.net einige Anregungen. Vielleicht stelle ich die TV-Bank da auch noch rein.

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Projekt Kickerbau #6: Fertig!

Das letzte Mal habe ich hier im Juli über mein Kicker-Projekt geschrieben. Damals hatten wir den Tisch gerade weiß grundiert und die Ausfräsungen für die Torzähler gemacht. Jetzt, vier Monate später, ist der Kicker endlich fertig. In der Zwischenzeit waren wir hauptsächlich mit den Feinarbeiten beschäftigt: Stangen bohren und abschleifen, alles einpassen, die finale Lackierung aufbringen…

Jedenfalls steht das matt-schwarze Ungetüm jetzt da, wo vorher der Esstisch stand (Prioritäten!) und ich bin froh, das Projekt endlich abschließen zu können. Im Nachhinein war es doch aufwändiger, als ich erwartet hatte, aber die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich hätte vielleicht vorher nochmal mit ‚nem Lappen drüberwischen sollen, aber ich konnte nicht abwarten:

Wer das komplette Projekt noch einmal nachvollziehen möchte; hier geht’s lang:

#1: Materiallieferung

#2: Es geht los

#3: Erster Ballkontakt

#4: Es wird ein Kicker!

#5: Es geht voran

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Projekt Kickerbau #2: Es geht los

Es hat ziemlich lange gedauert, bis wir das Holz für den Kicker auftreiben konnten. Keiner der Baumärkte in denen wir waren, verkauft Multiplex-Zuschnitte in 30mm Dicke. Der lokale Holzhändler Franken-Holz hat zwar das Holz und schneidet das auch zu, verkauft aber nur in ganzen Platten à 3 Komma nochwas Quadratmeter. Viel zu viel und viel zu teuer, für die Mengen, die wir für den Kicker brauchen. Das Holz besorgt hat uns letzten Endes Rainer der Schreiner, für den ich vor Längerem mal eine Webseite programmiert habe. Danke, Rainer!

Der Bauplan ist studiert und liegt bereit. Wir fangen damit an, die großen Seitenteile zu vermessen und die Bohrungen für die Stangen anzuzeichnen. In einem Karton lagern schon länger Figuren, Bälle und Toreinsätze und warten auf ihren Einsatz.

Damit die Stangen später nicht verkanten, haben wir die beiden Seitenteile übereinander gelegt und mit Klemmzwingen fixiert. So können wir beide Bretter gleichzeitig bohren.

Die Bohrungen für die Stangen sind fertig. Sieht gut aus!

Anschließend haben wir das Loch für den Balleinwurf gebohrt und mit Schmirgelpapier noch etwas geweitet, damit der Kunstoffeinsatz passt. Testweise haben wir dann auch schonmal die Messinggleitlager eingesetzt. Passen!

Als nächstes müssen wir die Nut fräsen, in der das Spielfeld liegen wird. Dazu fehlt uns allerdings noch der passende Fräskopf.

So geht’s weiter:

Projekt Kickerbau #3: Erster Ballkontakt

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Projekt Kickerbau #1: Materiallieferung

Meine Freundin hatte neulich die glorreiche Idee einen Kicker selber zu bauen. Ich so: Klar! Man muss dazu sagen, dass ihr Stiefvater ein begnadeter Heimwerker ist und über entsprechendes Know-How und Werkzeug verfügt. Also mal vorsichtig bei ihm nachgefragt und siehe da: er hat Bock drauf! Nach einigen Wochen Tagen Stunden Minuten Recherche im Netz sind wir über die Bauanleitung von Festool gestoßen, die sich dann im Direktvergleich gegen zwei weitere Baupläne durchgesetzt hat. So wird das Ding dann also mal ungefähr aussehen:

Nach einer groben Hochrechnung kamen wir auf geschätzte Materialkosten von 300-400 Euro (je nach Qualität), den Löwenanteil machen die Stangen und das Holz aus. Bei unserer Suche nach einem Lieferanten für das ganze Kickerzubehör sind wir auf Kicker-Klaus gestoßen, wo wir Ende letzter Woche die ersten Teile bestellt haben. Am Montag kam dann auch schon die erste Materiallieferung:

Turnierspielfeld, schlag- und kratzfest. Maße 122,9 cm x 70,6 cm x 19 mm, Gewicht 12,2kg, hier noch mit Transportsicherung.

Turnierspielfeld, schlag- und kratzfest. Maße 122,9 cm x 70,6 cm x 19 mm, Gewicht 12,2kg, hier noch mit Transportsicherung.

V. l. n. r.: Torzähler in schwarz und rot, 2 Balleinwürfe, 16+1 Profilgummipuffer, 24+2 Kunststoffgleitringe, 4 Bälle in verschiedenen Ausführungen, 8 Stangenabschlüsse, 22+2 Schrauben und Muttern für Spielfiguren, 2 Toreinsätze, je 11+2 Original Soccer-Figuren (Leonhart) in schwarz und rot.

V. l. n. r.: Torzähler in schwarz und rot, 2 Balleinwürfe, 16+1 Profilgummipuffer, 24+2 Kunststoffgleitringe, 4 Bälle in verschiedenen Ausführungen, 8 Stangenabschlüsse, 22+2 Schrauben und Muttern für Spielfiguren, 2 Toreinsätze, je 11+2 Original Soccer-Figuren (Leonhart) in schwarz und rot.

Kosten bis hierhin: 173,04 € inkl. Versand. Das ist nicht wenig, aber ich denke die Investition wird sich lohnen. Was noch fehlt sind Stangen, Lager, Griffe und natürlich das Holz. Sobald wir alles zusammenhaben und es richtig losgeht, werd ich hier berichten.

So geht’s weiter:

Projekt Kickerbau #2: Es geht los

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