Da fehlt doch was?

Wahrscheinlich hat’s niemand gemerkt, aber: Wir haben am Wochenende rund 250 Artikel aus unserer Datenbank und rund 1000 Bilder vom Wirsing-Maracuja-Server gelöscht. Das war ein beschissenes Gefühl, aber es war nötig. Wieso?

Wir betreiben Wirsing Maracuja aus Spaß, verdienen nichts mit diesem Blog und haben bisher auch alle „Kooperations“-Angebote abgelehnt. Deswegen können und wollen wir es uns nicht leisten, möglicherweise abgemahnt zu werden. Das ist letzte Woche nämlich einigen Blogs passiert, die Fotos des Künstlers Nathan Sawaya gebloggt hatten, für die ihnen die Veröffentlichungsrechte fehlten. Im Raum standen Summen von 3.000 € für die Verwendung eines (!) Bildes bis hin zu 19.000 € für die Verwendung von drei Bildern. Die Abmahnungen sind zwar mittlerweile anscheinend zurückgezogen worden, trotzdem werden viele wahrscheinlich auf ihren Anwaltskosten sitzenbleiben. Weitere Informationen zu den Vorfällen findet ihr z.B. hier, hier und hier.

Wir waren davon nicht betroffen. Bei der aktuellen Rechtslage ist es jedoch bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis auch wir mit ähnlichen Problemen konfrontiert werden. Oder eben nicht.

Wie geht’s jetzt weiter?

Wie gesagt: Wir haben alles gelöscht, was uns rechtlich unsicher erschien. Auch Gifs. Wir werden wohl auch in Zukunft darauf verzichten, fremde Inhalte zu posten. Vielleicht ist einigen sowieso schon aufgefallen, dass hier in letzter Zeit nicht besonders viel passiert. Das lag nicht zuletzt auch daran, dass es wahnsinnig viele (sehr gute) Blogs gibt, die ähnliche Inhalte haben und uns das Wiederkäuen des Contents anderer Blogs mittlerweile irgendwie langweilt. Weiter unten gibt’s deshalb mal eine lange (total unvollständige) Liste mit 22 Blogs, die wir für lesenswert halten (wer in deren Artikeln weit genug in die Vergangenheit blättert, wird zweifellos einiges von dem wiederfinden, was es auch hier zu sehen gab). Also, ab in euren Feedreader mit den Links und viel Spaß damit.

Wenn man sich jetzt die verbleibenden Artikel auf Wirsing Maracuja anschaut, kann man eine Vorstellung davon bekommen, was hier in Zukunft wieder verstärkt die Themen sein könnten: Vor allem Persönliches zu Musik, Design, Fotografie und aus dem Leben. Sicher jedoch nicht mehr in der Frequenz wie früher. Eigentlich ändert sich also nichts. Schaut einfach ab und zu mal rein.

Unser Top Blogs:

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Myspace 3.0

Myspace wagt knapp zwei Jahre nach dem letzten Redesign einen kompletten Neuanfang. Optisch wirkt die Seite, wie eine Mischung aus Pinterest und Windows 8. Trotzdem ist es anders, als die übrigen Social Networks, die man so kennt. Irgendwie neu eben. Gespannt bin ich auf das horizontal ausgelegte Navigationskonzept. Auf Touch-Screens, mit Trackpad oder Magic Mouse kommt das bestimmt gut.

The new Myspace from Myspace on Vimeo.

Ich habe Myspace mit meiner Band im letzten Jahrzehnt nur als Ergänzung zu unsere Webseite genutzt und bin mit den fummeligen Profilseiten nie so wirklich warm geworden. Das Video macht mich aber neugierig auf das, was da kommt und irgendwie wünsche ich mir, dass es nicht wieder floppt. Leider ist die Seite noch nicht online, man kann sich aber vorregistieren.

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Montag

(via)

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Wie spricht man eigentlich Ralph Fiennes aus?

Manchmal kommt es vor, dass man beim Lesen englischer Texte im Kopf die falsche Aussprache hört. So wird aus „Evanescence“ schnell mal ein Even scene. Das ist zwar nicht so tragisch, wie die Musik der Band hören zu müssen, schön isses trotzdem nicht. Ich kenne zudem Leute, die Leute kennen, bei denen aus Hugh Jackman schnell mal der Huge Jackman wird.

Auch bei Wörtern und Namen wie Ralph Fiennes, ricochet, Heathcliff, inchoate (unvollständig) oder Thesaurus ist die korrekte Aussprache nicht immer ganz klar. Eine große Hilfe bietet nun der YouTube-Channel PronunciationManual, in dem man die korrekte Aussprache vieler Namen und Wörter schnell erlernen kann. Hier einige Beispiele:

Säckeweise mehr gibt’s im Channel.

(Danke an Olli)

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Schönes Wochenende! #39

http://www.youtube.com/watch?v=yc9oQTY1T0Y

(via)

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Schönes Wochenende! #38

(via spiegeloffline)

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Trip of a lifetime

Evan Faulkenberry hat das Pech, auf einer Insel mitten im Atlantik zu leben, die über 1000 km vom Festland entfernt liegt. Die Bewohner müssen Regenwasser in Zisternen sammeln, da es auf der Insel keine Flüsse gibt, die sie mit Trinkwasser versorgen könnten [1]. Ziemlich beschissene Ausgangssituation, könnte man meinen. Aber man muss halt das Beste daraus machen. Hat Evan sich auch gedacht und kurzerhand ein paar Freunde zu sich nach Bermuda eingeladen. Was dann passiert ist, kann man im folgenden Video sehen. Ich bin so neidisch!

Quellen: [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Bermuda#Geographie

(via whudat)

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Für Fans: Der Bang Boom Bang Remix

Vor 10 Jahren habe ich Bang Boom Bang fast jedes Wochenende gesehen. Der grüne Taunus aus dem Film ist seinerzeit bei Ebay für ungefähr 4.500 € weggegangen und wäre ich nicht so’n armer Schlucke gewesen, hätte ich die Kohle mit Sicherheit in dieses Fahrzeug „investiert“. 2009 war ich mit ein paar Freunden beim 10-jährigen Bang Boom Bang-Jubiläum in Bochum, wo der Film im UCI-Ruhrpark in allen 14 Sälen parallel gezeigt wurde! Man stelle sich vor, wie 2400 Leute gleichzeitig „Der Porno-Wichser hat meine Olle gefickt“ mitsprechen. Ich kann wahrscheinlich noch heute jede Zeile aus dem Film auswendig und wie Christian von Spiegel Offline so schön schreibt:

„Bang Boom Bang von Peter Thorwarth ist ein kleines Wunder. Die Dialoge sind einzigartig, die Figuren unerreicht und dann ist da noch Diether Krebs, der in seiner lezten großen Rolle alle Register zieht. Wer den Film nicht kennt, der sollte das unbedingt nachholen. [..]

Und noch was: Der deutsche Film ist nicht nur Keinohrhasen und Matthias Schweighöfer in der Sommerkomödie des Jahres. Immer wenn man denkt, die hiesige Filmindustrie sei vollends in den Händen der Bratzen, kommt von irgendwo ein Absolute Giganten, ein Lammbock oder eben ein Bang Boom Bang daher. Drückt uns die Daumen.“

Von ihm stammt auch dieser wunderbare Bang Boom Bang-Remix mit einem Haufen großartiger Original-Szenen aus dem Film. Vielen Dank! Der Film wird übrigens seit dem Kinostart im August 1999 immer noch regelmäßig im UCI-Kino in Bochum gezeigt.

Quelle: Spiegel Offline

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Mallorca: Capdepera, Cala Rajada, Cap de Formentor

Von Ende Juni bis Anfang Juli war ich für zehn Tage auf Mallorca. Wir mieteten eine nette Finca in der Nähe von Capdepera und verbrachten die ersten Tage bei 38° im Pool. Es war einfach zu heiß, um sich außerhalb des Wassers zu bewegen. Die zweite Hälfte wurde es dann etwas kühler, also fuhren wir rum. Zum Beispiel nach Cala Rajada, Formentor, Sóller, Palma und Santa Ponça.  Jetzt schon mal „Sorry“ für das Foto. Man wird da irgendwie automatisch zum Paparazzo.

Mein Fazit: Cala Rajada ist besser als sein Ruf. Man kann da unheimlich gut essen, trinken und Pool-Spielzeug kaufen. Besonders gut waren die Tapas im Euforia. Auch wenn jeder Reiseführer was anderes behauptet, Es Trenc kann man sich sparen. Viel zu voll und dafür zu teuer. Unbedingt mitnehmen sollte man den Aussichtspunkt Richtung Cap de Formentor. Der Ausblick lohnt. Polfilter mitnehmen lohnt auch! Sóller mit historischer Straßenbahn kann man machen, hat mich jetzt aber auch nicht umgehauen. Die Altstadt von Palma ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Etwas gruselig war nur die Anwesenheit eines US-Flugzeugträgers direkt vor den Toren der Stadt.

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From London to Iceland

Und schon wieder Timelapse. Der Fotograf Nate Bolt hat seinen Trip nach Island in ca. 52.000 Fotos festgehalten. Aus einer Auswahl von 3.000 Fotos hat er dann diesen tollen zweiminütigen Clip gezaubert. Wie immer: Gucken in HD und groß!

Und hier die lange Version, bestehend aus 46.000 Fotos:

(via)

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Motorüberholung als Timelapse-Video

YouTube-User nothinghereok hat sich bei Ebay einen Motor gekauft und ihn generalüberholt. Den gesamten Prozess inkl. Einbau ins Auto hat er in 3.000 Fotos festgehalten, daraus ein Timelapse-Video gemacht und bei YouTube reingepackt. Das klingt möglicherweise etwas langweilig, isses aber nicht. Ganz im Gegenteil.

(via Nerdcore)

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