Da wir wahrscheinlich mittlerweile zu den Top-Blogs der Luftschifffahrtfotografie gehören, nicht zuletzt durch Beiträge wie diesen, diesen und diesen, habe ich es mir nicht nehmen lassen, dieses Foto vom Hannoverschen Flughafen bei 10 minutes à perdre zu finden.
Der Däne John Kenn Mortensen ist eigentlich Autor von Kindersendungen fürs Fernsehen. In seiner Freizeit zeichnet er aber faszinierende Szenen mit Monstern auf Post-its. Besonders toll finde ich, dass die Monster (zumindest teilweise) eher als Beobachter fungieren oder auch einfach nicht so richtig wahrgenommen werden. Sind die Teil des Alltags? Oder sieht man die einfach nicht?
Die Post-it-Monster kann man übrigens hier als Buch kaufen und säckeweise weitere Bilder – in denen die Monster die Rolle des Beobachters auch gerne mal verlassen – gibt’s in seinem Blog.
Aus der Rubrik “Großartige Ideen, die mir mal wieder nicht eingefallen sind”: Brian Joseph Davis erstellt aus den Beschreibungen berühmter Romanfiguren Phantombilder mit Hilfe der Phantombilderstellungssoftware “Faces LE”. Die Ergebnisse postet er auf dem Tumblr The composites, dessen Besucher ich jetzt wohl öfter sein werde.
Samuel Spade’s jaw was long and bony, his chin a jutting v under the more flexible v of his mouth. His nostrils curved back to make another, smaller, v. His yellow-grey eyes were horizontal. The V motif was picked up again by thickish brows rising outward from twin creases above a hooked nose, and his pale brown hair grew down—from high flat temples—in a point on his forehead. He looked rather pleasantly like a blond Satan.
(Sam Spade, The Maltese Falcon, Dashiell Hammett)
Er nimmt übrigens weitere Ideen an, man kann ihm also gerne Beschreibungen interessanter Charaktere zuschicken. Da muss ich doch direkt mal gucken, ob ich eine gute Kurzbeschreibung von Cal Stephanides finde.
Das sind doch mal großartige Nachrichten: ████ █████ haben es endlich mal wieder ins Studio geschafft und nu gibt’s ein neues Album. Der erste Song ████ █████████ █████ kommt direkt mit einem schicken Video daher (mit zahlreichen Zitaten von ███ ████) :
Das Artwork der Platte besteht aus einer extrem schicken Collage:
Zum Release der Single gibt’s auch direkt einen Remix von ███████ als Stream bei Soundcloud: ███ █████ – ████ █████████ █████ (███████ Remix)
Wieso mir das gerade jetzt einfällt, weiß ich auch nicht, aber nur mal so nebenbei: Diese Sache mit dem ACTA-Abkommen muss man mal ██ ██████ ████, sonst ███████. Aber so wild wird’s wohl nicht werden, oder? Im Zweifel kann man ja am Aktionstag zum Thema am 11.02.2012 in ██████ und vielen anderen Städten teilnehmen. Kostet ja nix.
Faszinierender und schwindelerregender Blick von Türmen, Kränen und Hochhäusern, zusammengesetzt aus zahllosen Einzelfotos, die der Künstler Wouter van Buuren u.a. in China, den USA und den Niederlanden aufgenommen hat. Die Collagen haben übrigens einen Durchmesser von 120cm und wirken wahrscheinlich noch eindrucksvoller, wenn man direkt davor steht. Und das kann man machen: Bis zum 4. Februar 2012 sind die Fotos noch in der Witzenhaus Galerie in Amsterdam zu sehen. Auf Wouter van Bouurens Webseite gibt’s zudem noch viele weitere Collagen.
Ich bin nicht gerade ein passionierter Comic-Leser, oder besser: Ich hab keinen blassen Schimmer! Aber wenn ich so tolle Sachen sehe, wie z.B. die erstaunliche Wormworld Saga von Daniel Lieske (unbedingt anschauen!) oder eben ”What were you raised by wolves?” von Vera Brosgol, dann denke ich jedesmal, dass ich endlich mehr Comics lesen muss. Vorschläge? Sehr gut finde ich z.B. auch die Graphic Novel Blankets von Craig Thompson.
“What were you raised by wolves?” kommt nahezu vollständig ohne Wörter aus und ist mit wenigen Strichen wunderschön gezeichnet. Von Vera Brosgol gibt’s auch noch andere Comics, z.B. “Anya’s Ghost” (Vorschau), das es hier zu kaufen gibt.
Das hier ist nicht einfach nur ein Surf-Clip. Die unfassbaren Bilder des Filmemachers Chris Bryan unterlegt mit ‘nem wunderschönen Song von M83 lassen einem ordentlich die Kinnlade runterklappen. Und was die Jungs da auf den Brettern machen, kann man eh nicht begreifen. Unbedingt in HD und groß gucken. (Könnte sein, dass der Clip ‘nen Moment zum Laden braucht.)
Letztes Jahr war ich etwas spät dran, dieses Jahr bin ich just in time: Der musikalische Jahresrückblick Zeitgeist 2011 ist fertig und setzt sich wie immer und sympathischerweise aus so tollen Quellen zusammen, wie Flickr, Soundcloud, Mixcloud und anderen. Zu sehen und zu hören gibt’s 50 Bands, 50 Alben und die gehyptesten Songs, die im letzten Jahr durch die Blogs geisterten – und von denen mal wieder ca. 63,41% an mir vorbeigegangen sind. Schnell mal nachholen. Die meisten Alben kann man sich komplett als Stream anhören, bei einigen gibt’s nur ‘ne Preview. Viel Spaß!
Tobi sagte mir eben, dass die Arbeiten von Zander Olsen schon durch so ziemlich alle Blogs gegangen sind. Das hindert mich aber nicht daran, auch unser Blog mit diesen unfassbar tollen
Fotos zu schmücken. Sehr, sehr großartig!