Den folgenden Artikel habe ich ursprünglich als “UX-Newsletter” für meine Kollegen in der Firma geschrieben, weswegen er sich “etwas” von dem üblichen Kram unterscheidet, den ich hier sonst so poste. Es geht darum, dass immer mehr Menschen das Internet nicht mehr ausschließlich zu Hause am Rechner, sondern auch unterwegs auf ihrem Smartphone, Tablet oder Laptop nutzen und – *surprise* – man diese Entwicklung als Webdesigner & -entwickler bei der Umsetzung von Webprojekten berücksichtigen sollte. Vielleicht wird es also hier in naher Zukunft auch ein mobiloptimiertes Layout geben. Wer weiß?
Wer sich bis jetzt nicht angesprochen gefühlt hat, braucht an dieser Stelle also nicht weiterzulesen. Aber vielleicht liest hier ja trotzdem jemand mit, der in einer ähnlichen Branche arbeitet und damit was anfangen kann. Wenn nicht: Bald gibt’s bestimmt wieder was anderes!
Was ist Responsive Webdesign?
Unter dem Begriff “Responsive Webdesign” versteht man die Optimierung von Webseiten für unterschiedliche Geräte und Bildschirmauflösungen. Durch den Einsatz von flexiblen Inhalten und flexiblem Layout kann das Design auf den Nutzer und dessen Anforderungen reagieren und ihm so die beste User Experience bieten.
Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass das Anbieten einer Mobil-Version für alle mobilen Endgeräte nicht zwangsläufig eine Verbesserung der User-Experience darstellt. Eine für hohe Auflösungen optimierte Webseite kann auf einem Tablet-PC mitunter besser funktionieren, als eine für Smartphones optimierte Mobil-Version.

Mögliche Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Bessere Bedienbarkeit (z.B. durch Optimierung für Touch-Displays)
- Bessere Lesbarkeit
- Schnellere Ladezeiten auf mobilen Geräten (durch Anpassung der Grafiken an kleinere Displays)
- Mehr Gestaltungsmöglichkeiten auf großen Screens
- Variable Inhalte und Informations-Architektur für unterschiedliche Geräte
- Verbesserte User Experience
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